Methode: Wo fühlst du eigentlich?
- Hanna Kuschel

- 15. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Was fühlst du gerade?
Diese Frage ist für manche Leute gar nicht einfach zu beantworten. Vor allem rationale Menschen (siehe dazu meinen Post über die verschiedenen Kommunikationstypen) haben manchmal keinen direkten Zugriff auf ihr Gefühlsleben.
Dabei wohnt dieses Gefühlsleben auf verschiedenen Etagen - und jede Etage hat eine eigene Tür, um die Empfindungen zu erkunden. Die Skulpturarbeit zum Beispiel kann eine faszinierende Tür zu den eigenen Empfindungen sein. Dabei nimmt man eine Körperhaltung im Raum ein, die ein inneres Bild zum Ausdruck bringt oder visualisiert Beziehungen. Dann fühlt sich der Klient in jede einzelne Person des Systems ein und arbeitet damit, wie sich Veränderungen anfühlen: Nähe, Distanz, Blickrichtung, Grenzen
Ist es nicht faszinierend, wieviele Gefühlsebenen es gibt?
Da wären:
🔹️Körpergefühle
🔹️Gedanken
🔹️Innere Monologe
🔹️Wünsche
🔹️Atmung
🔹️Alterserleben
🔹️Erwartungen
🔹️Die eigene Stimme
🔹️Größenerleben
🔹️Innere Bilder oder Filme
🔹️Kognitive Erklärungen
🔹️Wärme-/Kälteempfinden
🔹️Gefühle
🔹️Raumerleben
Was ich dich zum Beispiel fragen würde:
🔹️ Wie alt fühlst du dich da?
🔹️ Wo spürst du das in deinem Körper?
🔹️ Welche Erwartungen spürst du auf dir?
🔹️ Was würdest du jetzt gerne zu deinem Gegenüber sagen?
🔹️ Kommt dir ein Bild in den Kopf, das die Situation beschreibt?
🔹️ Wie warm fühlt sich das an?
🔹️ Was sagst du zu dir selbst?
🔹️ Wie groß fühlst du dich da?
🔹️ Hast du einen Handlungsimpuls?



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